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Nach dem Spiel gab es Randale

Unschöne Szenen am Rande der Partie Fürth-Kaiserslautern
 Nach dem Spiel gab es Randale
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FÜRTH (ots/hän) - Ein Nachspiel dürfte für einige randaliernde Fans die Begegnung zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Kaiserslautern haben: Beim Einsatz am Rande der Partie verletzten sie am Samstag vier Polizeibeamte leicht.

Nach dem Ende des Zweitliga-Fußballspiels, das Fürth mit 3:0 für sich entscheiden konnte, kam es gegen 15 Uhr vor dem Gästeparkplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden rivalisierenden Fangruppen. Schneebälle, Eisbrocken und Flaschen folgen durch die Luft.

Um eine Eskalation zu vermeiden, versuchten die Polizeikräfte die Kontrahenten zu trennen. Dabei wurden sie selbst von Wurfgegenständen getroffen. Vier Polizeibeamte erlitten Blessuren, einer von ihnen musste sich ambulant behandeln lassen.

Schließlich gelang es aber, die Gemüter zu beruhigen. Die Polizei hat Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, zunächst gegen Unbekannt, eingeleitet. Den Tätern dürfte man jedoch bald auf die Spur kommen, denn mit Hilfe des Bildmaterials der Polizeikameras können sie vermutlich ausfindig gemacht werden.

Bereits während der Partie hatte der Schiedsrichter zwei Mal für längere Zeit unterbrechen müssen, weil etliche Kaiserslautern-Anhänger aus dem Gästefanblock heraus Schneebälle auf das Feld warfen. Damit gefährdeten sie den Spielablauf, vor allem SpVgg-Torhüter Stephan Loboué wurde zeitweise massiv in Mitleidenschaft gezogen. Verantwortliche, Trainer und Mannschaft aus Kaiserslautern riefen wiederholt zur Besonnenheit auf, Zivilkräfte der Fürther Polizei machten sich unterdessen auf den Weg in den FCK-Block.

Noch während des Spiels wurden fünf der Werfer identifiziert. Ihnen droht laut dem Einsatzleiter der Fürther Polizei, Roland Gradl, im schlimmsten Fall ein bundesweites Stadionverbot. (Weitere Berichte zum Spiel lesen Sie im Lokal- und in den Hauptsportteilen)
18.1.2010
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